Wie Banken ihre Technologiebudgets für 2025 neu ausrichten: Die Balance zwischen Kosten, Innovation und Kundenerwartungen

Niklas Damhofer

Das Jahr 2025 zwingt Banken dazu, ihre Technologiebudgets gezielter einzusetzen. Nach Jahren hoher digitaler Investitionen erfordern wirtschaftlicher Druck, regulatorische Anforderungen und der unerbittliche Wettbewerb durch Fintechs, dass die Verantwortlichen Kostendisziplin und Innovation miteinander vereinbaren. Kunden erwarten nahtlose, stets verfügbare Services. Regulierungsbehörden erwarten Resilienz. Aktionäre erwarten Effizienz. Die Frage für jede Bank lautet: Wie lässt sich all das realisieren, ohne das Budget zu sprengen?
Technologiebudgets unter Druck: „Run the Bank“ vs. „Change the Bank“
Branchenweit fließt der Großteil der Technologieausgaben nach wie vor in „Run the Bank“-Funktionen – also in die Aufrechterhaltung von Kernsystemen, die Gewährleistung der Sicherheit und die Gewährleistung der Compliance. Laut BCG werden bis zu 70 % der Budgets für betriebliche und regulatorische Anforderungen aufgewendet. Dadurch bleibt nur ein kleiner Teil für Innovation und Transformation übrig.
Doch der Preis des Stillstands ist hoch. Altsysteme sind wartungsintensiv, und provisorische Lösungen erhöhen die Komplexität nur weiter. McKinsey stellt fest, dass Banken mit optimierten Technologieausgaben ihre Kosten um bis zu 30 % senken und gleichzeitig Ressourcen für Innovationen freisetzen können.
Der Trend ist eindeutig: Die Verantwortlichen kürzen nicht nur Kosten. Sie verlagern ihre Ausgaben hin zu Plattformen, die die Bank modernisieren und gleichzeitig die Gemeinkosten kontrollieren.
Was treibt diese Entwicklung im Jahr 2025 an?
Regulatorischer Druck
Cybersecurity, Datenschutz und operative Resilienz stehen weiterhin ganz oben auf der Agenda. Angesichts strengerer Melde- und Compliance-Anforderungen müssen Banken mehr Mittel in Systeme investieren, die Risiken überwachen und Compliance automatisieren.
Erwartungen an das Kundenerlebnis
Nahtloses Digital Banking, personalisierte Finanzdienstleistungen und eine Verfügbarkeit rund um die Uhr sind unverzichtbar geworden. Die Trends für 2025 von Accenture verdeutlichen, dass die Kundenbindung von vorausschauenden, reibungslosen Erlebnissen abhängt. Wer hier zurückbleibt, riskierte Marktanteile an Fintechs und reine Digitalbanken zu verlieren.
Wettbewerb durch Fintechs und Big Tech
Fintech-Herausforderer sind agil, schlank und kundenzentriert. Big-Tech-Unternehmen drängen mit enormer Skalierbarkeit und überlegener Technologie in den Finanzdienstleistungssektor. Dies zwingt traditionelle Banken zur raschen Modernisierung und zum Übergang zu cloudnativen, API-gesteuerten Architekturen, die Geschwindigkeit und Flexibilität ermöglichen.
Effizienzvorgaben aus der Chefetage
Untersuchungen von KPMG zeigen, dass die Kostentransformation eine zentrale Vorgabe des Vorstands ist. CFOs fordern von den CIOs den Nachweis des ROI für jeden investierten Euro. Dabei liegt der Fokus auf Technologien, die messbare Ergebnisse liefern – sei es bei der Prozessautomatisierung, der Betrugserkennung oder der Effizienz des SB-Netzwerks.
Smartere Ausgaben: Wo Banken im Jahr 2025 investieren
Banken gestalten ihre Budgets mit einem geschärften Blick auf Effizienz und Innovation um:
Cloud- und Kernmodernisierung – Migration von Altsystemen auf flexible, skalierbare Plattformen.
KI und Advanced Analytics – Nutzung von Kundendaten zur Wertschöpfung und Verbesserung der Entscheidungsfindung.
Cybersecurity – Investitionen in vorausschauende Sicherheit und automatisierte Abwehrmechanismen.
SB-Geräte- und Filialtechnologie – Optimierung von Selbstbedienungs- und Bargeldprozessen bei gleichzeitiger Kostensenkung.
Prozessautomatisierung – Einsatz von RPA und intelligenten Workflows zur Reduzierung des manuellen Aufwands.
Gewinnen werden diejenigen, die ihre Technologieausgaben als Portfolio betrachten und dabei die Stabilität von „Run“-Investitionen mit mutigen Schritten in Richtung Transformation vereinbaren.
Der Partnervorteil: Warum Banken es nicht allein schaffen
Die Komplexität, Regulierung, Kosten und Innovation in Einklang zu bringen, macht Partnerschaften unerlässlich. Interne Teams können nicht jeden Bereich abdecken – insbesondere in Feldern wie dem Management von Selbstbedienungsgeräten, wo Resilienz und Effizienz entscheidend sind.
Genau hier setzt SBS an. Wir liefern moderne, herstellerneutrale Software für Banken und SB-Geräte, die Banken dabei unterstützt:
Prozesse durch fortschrittliche Überwachung und Automatisierung zu optimieren.
Das Kundenerlebnis an SB-Geräten und im gesamten Selbstbedienungsnetzwerk zu verbessern.
Mit bewährten, zuverlässigen Lösungen stets compliant und sicher zu bleiben.
Budgets für Innovationen freizusetzen, indem die „Run the Bank“-Kosten gesenkt werden.
Fazit: 2025 gehört den smarten Entscheidern
Im Jahr 2025 werden diejenigen Banken erfolgreich sein, die smarter investieren, nicht finanzstärker. Sie werden ihre Budgets umschichten, um die Effizienz zu maximieren, veraltete Systeme zu modernisieren und in kundenzentrierte Innovationen zu investieren.
Dieser Spagat ist anspruchsvoll, aber mit den richtigen Partnern absolut machbar. Wir bei SBS unterstützen Banken dabei, mehr aus jedem in Technologie investierten Euro herauszuholen – insbesondere im Bereich des SB-Geräte- und Selbstbedienungsmanagements.
Wenn es Ihr Ziel ist, Kosten zu kontrollieren, Innovationen voranzutreiben und Kundenerwartungen zu übertreffen, sind wir der Partner an Ihrer Seite, um dies zu realisieren.